
Rollend unterwegs für den guten Zweck
140 Inline-Skater, Handbiker und Rollstuhlfahrer beteiligten sich am 1./2. September 2007 auf der ersten "Blade for Life" Veranstaltung, die bundesweit ihre Premiere im Ostseebad Eckernförde feierte. Initiator und Organisator Manfred Eberle vom EMTV war mit der Durchführung der Veranstaltung sehr zufrieden und hofft damit, eine Initialzündung für weitere Events gegeben zu haben.
Firmen-, Vereins- und Familienmannschaften unterstützten dabei ganze 12 Stunden mit ihrer Teilnahme die Arbeit der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft. Mit Helm und Schutzausrüstung ging es als Staffelteam auf die ca. 600 m lange Strecke, die auf dem famila-Gelände im Gewerbegebiet Wilhelmsthal ausgezeichnet wurde. Dabei ist es Manfred Eberle gelungen, nicht nur die Mannschaften für den Kampf gegen Krebs zu begeistern, sondern auch die hiesigen Unternehmer, die mit der Übernahme mancher Startgebühr und Sachspenden, zum Gelingen des "Blade for Life" beitrugen. Nach der ersten Auszählung erzielte der "Blade for Life" einen Erlös von 1.500 Euro.
Nach der Eröffnungsansprache durch Dr. Helmut Rogge, Vorstand der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft, gingen Skater auf die Ehrenrunde der Betroffenen. Bemerkenswert war, dass der 77 jährige Georg Rohman aus Flensburg extra hierfür angereist war und die fünfjährige Amy aus Eckernförde stellvertretend für ihren erkrankten Großvater die Eröffnungsrunde bestritt.
Nachdem die Teilnehmer die ersten Runden umkurvt hatten, wartete auch schon der nächste Programmpunkt. Pastor Volker Struve aus Damp startete den besinnlichen Moment der Kerzenzeremonie. Während dem Lied "Licht, Licht, es werde Licht" wurden die ersten Kerzen der Hoffnung entzündet, wobei ca. 200 Kerzen den Läufern den Weg durch die Nacht leuchteten.
Ebenso bemerkenswert waren das Engagement von Sabine Dittmann von den "Rollenden Rollmöpsen", die in ihrem Handbike mit Muskelkraft über 80 km zurücklegte und das Durchhaltevermögen von Petra Blümel von der "Trauerarbeit Schwansen", die fast die kompletten 12 Stunden auf Inlinern auf der Bahn anzutreffen war.

